Der einstige Wehrmachtsoffizier Eduard Leander begibt sich nach dem Tod seiner Frau auf eine Reise in die eigene und zugleich deutsche Vergangenheit. „Leanders letzte Reise“ schlägt Brücken zwischen historischer Schuld, Schicksalen dreier Generationen und der krisengeschüttelten Ukraine der Gegenwart. Nach dem romantischen Thriller „Ohne dich“ ist dieses Roadmovie der zweite prominent besetzte Film, für den Alexandra Umminger als Co-Autorin das Drehbuch verantwortet. Unter der Regie von Nick Baker-Monteys überzeugen Jürgen Prochnow als störrischer Ex-Wehrmachtsoffizier auf der späten Suche nach seiner großen Liebe und Petra Schmidt-Schaller als Enkelin und widerwillige Reisebegleiterin. In weiteren Hauptrollen wirken Suzanne von Borsody als dauergenervte Mutter und Tambet Tuisk als ukrainischer Lebenskünstler zwischen den Fronten. – Kinostart des Films im Verleih der Tobis ist am 21. September.

Umminger

Alexandra Umminger