New York – Berlin

„Ein Debütroman von der Klasse und Intensität eines Spätwerks.“

Mit einem Künstlerstipendium schickt Andrea Scrima die Ich-Erzählerin ihres Romans „Wie viele Tage“ aus dem New Yorker East Village ins geteilte Berlin der frühen 1980er Jahre. Um die Jahrtausendwende geht es von Kreuzberg aus zurück nach Brooklyn.

Die im Buch versammelten, chronologisch ungeordneten Erinnerungsfragmente aus persönlichen Erlebnissen und äußeren Ereignissen fügen sich sacht – wie unbeabsichtigt – zum Mosaik eines ruhelosen Lebens zwischen zwei Kontinenten.Momentaufnahmen des Alltags zwischen spärlich möblierten Wohnungen, kalten Ateliers und ungeliebten Brotjobs sowie einfühlsame Beschreibungen des Seelenzustands nach Erlebnissen wie dem Tod des Vaters lassen diesen Lebensabschnitt über zwei Jahrzehnte hinweg lebendig und greifbar werden.

„Wie viele Tage“ ist eine intime Meditation über das Leben auf zwei Kontinenten, das eindrucksvolle Beispiel eines offenen und zugleich diskreten Umgangs mit der eigenen Vergangenheit. Andrea Scrimas Roman wurde von Barbara Jung aus dem Amerikanischen übersetzt und ist soeben im Literaturverlag Droschl erschienen.

 

 

 

Veranstaltungshinweise:

 

Literaturhaus Berlin, 3. Mai 2018, 19:30 Uhr mit Leander Steinkopf

Deutsch-Amerikanisches Institut Freiburg am Breisgau, 17. Mai 2018, 19:30 Uhr

Andrea Scrima