Was tun gegen die scheinbar übermächtigen Kräfte eines globalisierten Kapitalismus und ein Wiedererstarken autoritärer und antidemokratischer Tendenzen? Nach seinem politischen Essay „Anatomie der Ungleichheit“ über die Bedeutung des sozialen Gleichgewichts für die Stabilität unserer Gesellschaft wendet sich der schwedische Mathematiker und Politikberater Per Molander erneut zentralen Werten der Aufklärung zu.

Ausgangspunkt seines neuen Buchs „Condorcet’s Error – State and Democracy under Threat“ sind die idealistischen Thesen des Philosophen, Mathematikers und Politikers Marquis Nicolas de Condorcet (1743 – 1794), der während der französischen Revolution zu den liberalen Aufklärern gehörte (und auch zu ihren Opfern). Im Widerspruch zu dessen Vision einer – nach Überwindung der alten Ordnung – fortwährenden menschlichen Erfolgs- und Glücksgeschichte zeigt Molander, wie brüchig vermeintlich stabile zivilisatorische Errungenschaften sind und entwirft vor dem Hintergrund des aktuellen politischen Rollbacks sein Modell eines „starken Staates“ zur Verteidigung von Demokratie, rationaler Politik und sozialer Gleichberechtigung.

Mit dem Verkauf der deutschen Rechte im Rahmen eines Zwei-Buch-Vertrags setzen wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Westend-Verlag fort.

Per Molander