„Alles ist überall und nirgends.“ Was das fürs Erzählen bedeutet, kann man in diesem Buch erleben, das zwangsläufig Fragment geblieben ist. Doch das merkt man nicht, da es weder Anfang noch Ende geben kann. Dazwischen aber ist alles möglich, weil „unsere gesamte Welt sich in einer außergewöhnlich unwahrscheinlichen Grenzschicht zwischen verschiedenen physikalischen Systemen abspielt.“

Das ist exakt der Ort, an dem sich Lars Gustafsson als Denker und Erzähler am liebsten aufgehalten hat. Wer ihm dorthin folgen möchte, kann sich mit diesem Roman lustvoll in die Abgründe seiner Phantasie hineinstürzen.