Mit 17 Büchern und zahlreichen Auszeichnungen, darunter der renommierte Literaturpreis des Nordischen Rates, gehört Sara Lidman zu den wichtigsten sozialkritischen Autoren Schwedens. Bereits ihren dialekt- und bibelsprachlich geprägten Debütroman „Tjärdalen“ („Das Teertal“) von 1953 widmet sie ihrem Lebensthema, dem Existenzkampf der Bauern und Arbeiter in der dünn besiedelten Provinz Nordschwedens.

Hjortonlandet

Ihr zweites Buch „Hjortronlandet“ („Moltebeerenland“), das 1955 bei Albert Bonnier erschien, gilt allgemein als ihr bedeutendstes Werk. Am Beispiel der Schicksale von fünf Familien verarmter Pachtbauern entwirft Sara Lidman, die selbst unter ähnlichen Bedingungen aufwuchs, ein meisterliches Porträt der schwedischen Gesellschaft lange bevor die Politik des Wohlfahrtsstaates greift. – Wir freuen uns sehr über die Vertretung dieser eminent politischen Schriftstellerin und aufregenden Sprachkünstlerin.