Dem erfolgreichen Roman „Wer blinzelt, hat Angst vor dem Tod“ über das Schicksal einer deutsch-dänischen Familie in den sechziger und siebziger Jahren folgt nun die Fortsetzung: »Ausruhen ist nicht. Der Leser wird mitgerissen.« – Literarische Welt


Knud hatte als Kind eine alte Landkarte über dem Bett hängen, sie zeigte den Horizont seiner Welt – des Paradieses. Wie das dänische Nykøbing auf der Insel Falster, der Ort seiner Kindheit, es war. Als er älter wird, geht er zum Studieren nach Kopenhagen: Literaturwissenschaft, denn die Bücher im Schrank der Frankfurter Großmutter haben ihn geprägt. Aber in der Großstadt beginnt ein Leben voller Ab- und Ausschweifungen, bestimmt von Alkohol und Drogen. Die Suche nach dem Paradies führt ihn in die Hölle. Bis Knud sich einen Gefährten herbeihalluziniert. Einen gewissen »M«, Sohn eines CIA-Agenten in Teheran, der ihn errettet. Jetzt wird aus dem ewigen Studenten ein erfolgreicher Werbefachmann – und ein schonungsloser Chronist des eigenen Lebens.

Nykøbing, Kopenhagen, Frankfurt, Teheran – Auf seinem Weg durch die politisch und gesellschaftlich ereignisreichen achtziger und neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts springt Knud Romer zwischen Orten und Zeiten, jongliert mit Fakten und Gefühlen. Entschieden subjektiv, aufwühlend emotional und spannend bis zur letzten Seite.

»Diese Erzählung einer existentiellen Verirrung ist unglaublich beeindruckend. Knud sitzt bis zum Hals im Dreck. Aber Romer weiß, wie man davon erzählt.« Jyllands-Posten


 

Veranstaltung abgesagt: Buchpremiere

Sonntag, 15.03.2020, 18:00 Uhr

Felleshus der Nordischen Botschaften, Rauchstraße 1, 10787 Berlin

Knud Romer liest aus seinem neuen Roman Die Kartographie der Hölle
Moderation: Ulrich Sonnenberg
Eine Veranstaltung der Königlich Dänischen Botschaft Berlin

Knud Romer

Knud Romer