Weltweit bekannt geworden ist Erica Fischer durch „Aimée und Jaguar“, der Liebesgeschichte einer versteckten Jüdin und einer Nazi-Mitläuferin im nationalsozialistischen Berlin. Das Buch wurde verfilmt, es wurde ein Weltbestseller, in 20 Sprachen übersetzt. Das Thema betrifft die Autorin, Journalistin und Übersetzerin selbst: 1943 als Tochter einer polnischen Jüdin im englischen Exil geboren und aufgewachsen in Wien, hat sie sich in ihren Büchern immer wieder mit Verfolgung, Exil und Heimatlosigkeit auseinandergesetzt.

Aber Erica Fischer ist auch eine begeisterte, streitbare Feministin der ersten Stunde, eine, die quasi die Frauenbewegung in Österreich mitbegründet hat. Nun, Jahrzehnte später, will sie wissen, was junge Frauen politisch und privat so umtreibt. Sie hat Feministinnen von heute befragt und zugehört und von ihren eigenen frauenbewegten Zeiten erzählt. Sie ist neugierig und undogmatisch, respektvoll und altersvergnügt. Das Buch, das daraus entstand und gerade erschienen ist, heißt „Feminismus revisited„.

Im Gespräch mit der Journalistin und langjährigen Leiterin der Frauensendung „Zeitpunkte“ im SFB/rbb, Magdalena Kemper, gibt Erica Fischer Auskunft über Leben und Arbeit.


So. 5. Mai 2019, ab 17.00 Uhr

im Buchhändlerkeller, Carmerstr. 1  –  parterre, nahe Steinplatz, 10623 Berlin-Charlottenburg

Infos hier


 

Erica Fischer