Wozu liest man das alles? Weil man sonst nie geahnt hätte, wofür man sich alles interessiert!

Fredrik Sjöbergs Bücher sind einzig in ihrer Art. Er erzählt von Menschen mit ausgefallenen Passionen und dabei immer ein wenig auch von sich selbst. Zum Beispiel in „Bing!“, einer Geschichte über den Nürnberger Spielzeugfabrikanten Ignaz Bing, der die fränkische Binghöhle entdeckt hat. Aber auch über den Bingvergaser, der in Sjöbergs erstem Mofa in Schweden eingebaut war, und über die Entdeckung der Freiheit. Ob Sjöberg von der „Ideengeschichte der Flechten“ berichtet oder vom „ausgebrannten Steuereintreiber, der das Glück fand“ – immer umkreist er dabei auch die Frage: Wozu macht man das eigentlich alles? Nach der Lektüre dieser gewitzten Geschichten und Essays sieht man die Welt mit anderen Augen.

224 Seiten, Flexibler Einband
Hanser Verlag 2016

»[Sjöberg] fertigt aus Fundstücken und Formulierungen ein kunstvolles Netz. In dem wir Leser mit Vergnügen hängen bleiben.«

– Badische Zeitung, Ingrid Mylo, 06.08.2016

»Fredrik Sjöberg erweist sich in seinen Essays als Meister der Technik, im Kleinen das Große zu erkennen… Als Leser ist man beglückt, dieses Kunststück miterleben zu dürfen.«

– Hannes Hintermeier, FAZ, 01.07.16

 »Nach der Lektüre dieser gewitzten Geschichten und Essays sieht man die Welt mit anderen Augen.«

– Julia Kospach, Falter 11/16

 »Ein wunderbarer Band. … Fredrik Sjöberg hat ein Faible für Naturforscher, Sammler und tollkühne Reisende. Eine fabelhafte Vorliebe, denn sie verleitet den 57-Jährigen dazu, ein Sammler seltener und oft genug sonderbarer Passionen zu sein.«

– Knut Cordsen, BR5 Buchmarkt, 13.04.16