Mirjam packt ihren Koffer, um zur Hochzeit ihres Bruders in ihre Heimatstadt zu fahren. Hier werden Erinnerungen an ihre Kindheit und Teenagertage wach, an ihre Freundin Anis, die sie verlassen hat, an ihren ersten Freund Driew, mit dem sie ans Schwarze Meer gefahren ist. Doch die Erinnerungen haben sich mit ihr verändert, auch wenn sie Antworten in Tagebüchern und auf Fotos findet. Und wenn sie die Hoheit über ihre Geschichten aufgibt?

 
Henriette Vásárhelyi greift in ihrem zweiten Buch die Fäden der Erinnerung auf, Fäden, die miteinander verwoben sind, von denen manche enden, während andere sich in die Zukunft weiterspinnen.

Roman, 240 Seiten, Gebunden
Dörlemann Verlag 2017

»Ein unglaublich spannender und dichter Roman.«

– Frank Breuner, NDR

»Weggehen und ankommen, sich anpassen und woanders zurechtfinden – diese auch politisch hochaktuellen Themen verhandelt Henriette Vásárhelyi in ihrem Buch in ihrer poetischen Sprache, die schon ihren Debütroman immeer so einzigartig machte.«

– Cornelia Wolter, Frankfurter Rundschau

»Henriette Vásárhelyi ist eine Wortkünstlerin.«

– Bernadette Conrad, SRF 2

Der Roman ist ein Epitaph auf eine Zeit und auf eine Freundin. Und er ist ein Beweis dafür, dass es keinen Imperativ gibt, der gegen die Erinnerung helfen könnte.

– Paul Jandl, NZZ