Lars Gustafssons letzter Gedichtband, aus einer Zeit „als man die Menschen noch denken hörte“

Lars Gustafssons Gedichte führen von der Beobachtung der alltäglichen Dinge bis zu den letzten Fragen. So auch in diesem Band, den er kurz vor seinem Tod fertigstellte. Da geht es um das Klappern einer alten Schreibmaschine oder das Lob des schwedischen Sommers. Daneben finden sich philosophische Betrachtungen auf kleinstem Raum: über den Wunsch „zu sehen, wie mein Zimmer aussieht, wenn ich es nicht sehe“, die Frage, wie es ist, in der Hölle anzukommen, und was man im Paradies tun darf und was nicht. Gedichte des Abschieds und der Erinnerung, im leichten, typischen Ton Gustafssons geschrieben.

Gedichtband, 80 Seiten, fester Einband
Hanser Verlag 2019