Die Entbehrlichen

Dorrit Wegner lebt in nicht allzu ferner Zukunft. Sie gehört zu den „Entbehrlichen“, denjenigen, die ihre Produktivität nicht durch die Geburt eines Kindes unter Beweis gestellt haben. Und so wird sie an ihrem 50. Geburtstag in die „Einheit“ eingewiesen, eine Anlage, die nur einem Zweck dient: Die Bewohner müssen sich für psychologische Tests und Organentnahmen zur Verfügung stellen. Überraschend schnell gewöhnt sich Dorrit in die „Einheit“ ein – bis sie in dem Mitbewohner Johannes die erste große Liebe ihres Lebens findet. Sie wird schwanger – just in dem Moment, in dem Johannes erfährt, dass er für die finale Operation vorgesehen ist.

„Die Entbehrlichen“ ist ein ebenso kluger wie beklemmender Roman, der auf brillante Weise die Abgründigkeit einer Welt vor Augen führt, in der die menschlichen Werte endgültig aufgegeben sind.

Roman, 269 Seiten Seiten, gebunden
Pendo 2008