Kathrin Gerlof

war im Dorf die Lehrerstochter und in der Stadt war sie die vom Dorf. Das Dorf wird man lange nicht los. Aber die Großstadt machte Vergangenes zunichte und erfand eine Zukunft. Mit vierundzwanzig fing sie an, sich durchs Leben zu schreiben. Für Brot und Suppe und für das Leben mit zwei Kindern. Es reichte immer nur für jetzt. So ist es geblieben. Irgendwann ließen die verkauften Wörter und Sätze vermuten, dass es so nicht ewig weitergehen kann. Die bestellten Geschichten glichen nicht denen, die sie im Kopf hatte. In ihrem Kopf spukten fremde Männer. Einer von denen hieß Teuermann. Ein schräger Typ, der ständig log. Also fing sie an, andere Sätze zu schreiben. Aus denen wurden Romane.

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„Auf spannungsvolle Weise zeichnet sie ein vielschichtiges Bild ost-westdeutscher Befindlichkeit.“

– Neues Deutschland

„Die Autorin findet für jeden einen eigenen Ton. (…) Der Unterboden ihres Romans sind Brandstellen und wunde Punkte der deutschen Historie.“

– Berliner Zeitung

„Mit Witz und ironischem Biss entwirft die Autorin ein Panorama der Möglichkeiten, wie Bewohner der DDR den Umbruch verarbeitet haben. (…)Kathrin Gerlof hat ein ausgeprägtes Gespür für den Zeitgeist und die Kapriolen, die er schießt.“

– Sächsische Zeitung

„Kathrin Gerlofs Roman ist eine wahre und sehr deutsche Geschichte.“

– Freie Presse

„Kathrin Gerlof hat ein Thema, das bislang vor allem die Juristen beschäftigte, zu einem großartigen Roman geformt. Der ist klug komponiert und mit langem Atem erzählt. Und nachdem das letzte Wort – das dem ruhelosen Salomon Weinreb gebührt – gesprochen ist, kann das Fazit des Lesers nur lauten: Das ist eine Geschichte!“

– Kai Agthe, Mitteldeutsche Zeitung