Geboren 1943 in St. Albans, England, wo die Eltern nach dem sogenannten Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland 1938 Aufnahme fanden.

Nach dem Krieg kehrten sie mit ihren beiden Kindern nach Wien zurück. Dort studierte Erica Fischer am Dolmetschinstitut der Universität Wien.

Anfang der 70er Jahre wurde sie zu einer der Gründerinnen des österreichischen Feminismus und nahm als Aktivistin, Theoretikerin und Rednerin an unzähligen Veranstaltungen und Demonstrationen teil. Sie ist Mitbegründerin der feministischen Zeitschrift „AUF – Eine Frauenzeitschrift“ und der Buchhandlung „Frauenzimmer“, die beide in der zweiten Hälfte der Nullerjahre schließen mussten.

Seit 1988 lebt sie als freie Autorin, Buchübersetzerin (aus dem Englischen) und Journalistin (Print und Hörfunk) in der Bundesrepublik Deutschland, seit Ende 1994 in Berlin.

Erica Fischer leitet an der österreichischen Sommerakademie auf der griechischen Insel Zakynthos eine Schreibwerkstatt.