In Erik Fyksens Tankstelle gibt es kein Bistro und auch keine gigantische Waschanlage wie bei der Konkurrenz und das Sechziger-Jahre-Design, in dem Eriks Freundin die Tankstelle stilecht renoviert hat, bevor sie ihn verließ, ist auch nicht jedermanns Sache. Dafür weiß Erik alles über Autos, die er mit Hingabe repariert, und kann noch für das ungewöhnlichste Modell Ersatzteile besorgen, und sei es beim örtlichen Schrottplatzbesitzer. Für Tüftler und Bastler ist der Ort zur »Tankstelle des Glücks« geworden, in dem nicht nur der fahrbare Untersatz auf Touren gebracht wird, sondern gleich das ganze Leben verhandelt wird. Nur schade, dass die Landstraße begradigt werden soll und dann nicht mehr an der Tankstelle vorbeiführen wird. Erik muss eine Entscheidung treffen.

Erscheint am 28.10.2019 bei Insel/Suhrkamp!

In diesem Jahr war Norwegen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Für uns ein besonderer Anlass, der mit viel Vorbereitung und Vorfreude verbunden war, denn Titel unserer norwegischen Autoren Erling Kagge, Agnes Lovise Matre und Lars Mytting sowie Stig Sæterbakkens Werk wurden 2019 ins Deutsche übersetzt und standen im Mittelpunkt des Geschehens.

Hier möchten wir ein paar Eindrücke von der Messe teilen. 

Eingang zum Norwegischen Ehrengast-Forum
Tisch der Agentur im Literary Agents & Scouts Centre
Norwegisches Ehrengast-Forum mit aktuellen deutschen Übersetzungen Norwegischer Literatur
Darunter der Titel „Große Kunst für Kleines Geld“ von Autor Erling Kagge (Insel/Suhrkamp)
Agnes Lovise Matres „Das Schweigen des Fjords“ (Droemer Knaur)
Stig Sæterbakkens „Durch die Nacht“ (DuMont)
und Lars Myttings „Die Glocke im See“ und „Die Birken Wissen’s Noch“ (Insel/Suhrkamp)
Lars Mytting präsentierte seinen Roman „Die Glocke im See“ im Norwegischen Ehrengast-Forum
Viel Zeit blieb nicht für den Besuch bei Verlagsständen, gefunden haben wir aber Per J. Anderssons „Vom Schweden, der die Welt einfing und in seinem Rucksack nach Hause brachte“ und „Vom Elefanten, der das Tanzen lernte: Mit dem Rucksack durch Indien“ am C. H. Beck Stand
Anna Buchwinkels „Nach dem Tod Gleich Links“ beim Piper Verlag
Hans Christian & Isolde Cars „Mauerflieger“ bei Droemer Knaur
… und Stefán Mánis „In Schwarzen Spiegeln“ bei Amazon!

Das Opfer liegt in einer Blutlache: Ein brutaler Mord erschüttert Reykjavík. Der schweigsame Streifenpolizist Grímsson entdeckt eine Verbindung zu einem mysteriösen Fund in einem Lagerhaus: ein schwarzer Spiegel und ein altes Buch, das dem inhaftierten Anarchisten Aron gehört. Der Mord trägt Arons Handschrift, aber das widerspricht jeder Logik: Wie soll der Täter am Tatort und im Gefängnis zugleich gewesen sein?

Als ein zweiter Mord geschieht, kommt Grímsson plötzlich einer Lösung auf die Spur, die ihn nicht nur seinen Job kosten könnte, sondern auch seinen Verstand. Ganz zu schweigen vom Leben seiner Freundin …

Hier gibt es eine kostenlose Leseprobe!


Ein brutaler Mord in Islands Hauptstadt führt den eigensinnigen Streifenpolizisten Grímsson nicht zuletzt dank seiner ausgezeichneten Intuition über Umwege zu dem inhaftierten Anarchisten Aron. Aber wie soll er der Täter sein, wenn er hinter Gittern sitzt? Je tiefer sich Grímsson in den Fall verstrickt, umso tiefer zieht der Autor Stefán Máni den Leser in ein vielschichtiges Geflecht aus Intrigen und Manipulation. Vieles ist nicht so wie es scheint und in schwarzen Spiegeln verbirgt sich mehr, als das bloße Auge zu erkennen mag.

Die Fans von Stefán Máni werden wissen, dass sie hier keine seichte Krimikost bekommen, sondern der Autor einige düstere Überraschungen in der Hinterhand behält, die auch mich bis zur letzten Seite in den Bann gezogen haben. Am Ende des Buches stellt sich mir nur noch eine Frage: Wann gibt es den nächsten Fall für Grímsson?

– Matthias Kühr, Lektor