Verkehrte Welt im Gay-Resort auf Sardinien: Hotelier Helmer Klotz, selbst schwul, verachtet seine homosexuelle Klientel aus tiefstem Herzen. Dann gewährt er in einer Notsituation Ilka, einer frisch verlassenen Mutter mit ihren zwei Kindern, Unterkunft. Damit treffen zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein können.

»Der Roman jagt seine Protagonistin so von einer Verlegenheit in die andere, lässt sie dadurch aber auch zu einer Person reifen, die ihr Leben – und sogar die Zukunft des Restaurants – in die Hand nehmen kann. Nicht Teenager-Liebe und Leidenschaft geben ihr die nötige Kraft dazu, denn der Angehimmelte ist fast immer weit weg. Kraft gewinnt Mini dadurch, dass sie das Leben vor der Flucht, das sie nicht selbst geführt hat, und das Leben nach der Flucht, das sie in Zukunft führen muss, als Zusammenhang begreift und annimmt. Das macht sie in einem gewissen Maße souverän, dass öffnet ihr auch die Augen für das Leben aller anderen.« Süddeutsche Zeitung, Michael Schmitt, 14.05.2016

 

«Die auf Deutsch schreibende Autorin, deren Familie ein China Restaurant in Bielefeld führte, entwirft in ihrem vom Dialog und Ratespiel um Herkunft und Heimat lebenden Buch ein Kaleidoskop der Identitäten.» – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2016

«Eine kluge Geschichte über die Suche nach Identität.» – Börsenblatt Spezial, 11.02.2016

«Das Schicksal der Boatpeople bewegt Que Du Luu. Sie erinnert daran, dass eine Viertelmillion von ihnen auf der Flucht ums Leben gekommen sei, möchte mit ihrem Buch ein Bild davon zeichnen, ob die Überlebenden eine neue Existenz gefunden haben, eine Heimat, wo sie sich zu Hause fühlen.» – Westfalen-Blatt, 24.03.2016